Die Temperaturen sinken, und die Natur bereitet sich zunehmend auf den Winter vor. Der Winter bedeutet Kontemplation und Rückzug. Die Kälte des Winters verlangsamt alles: den Stoffwechsel, die Aktivität, es kann sein, dass sich ein kleiner Winterblues einstellt. Der Mangel von äußerer Ablenkung und die langen Nächte konfrontieren uns mit unserem Inneren. Der Winter ist eine Zeit der Stille und Besinnung. Das kann auch Einfluss auf unsere Yogapraxis haben. Gerade im Winter können wir mit Yoga besser regenerieren und zu neuen Kräften kommen.
Die Natur lädt uns ein, es ihr gleich zu tun. Nachdem sich die Natur im Herbst zurückgezogen hat, beginnt mit dem Winter die Zeit des Elementes Wasser.
Für das Element Wasser stehen in unserem Körper die Organe Nieren und Blase wie auch die Knochen und das Knochenmark. Unsere energetischen Vorratskammern im Körper werden durch zu viel Stress belastet und ausgelaugt. Die Nieren bewahren unsere Substanz und versorgen alle aktivierenden Prozesse im Körper.
Die Übungspraxis soll den Energiefluss aktivieren, die Konzentrations- und Entspannungsfähigkeit fördern sowie Freude und Lust an der Bewegung wecken. Im Winter ist es wichtig, die Grundsubstanz an Energie zu speichern, zu nähren und zu pflegen. Die Energie soll fließen, sie darf sich aber in dieser Zeit nicht erschöpfen. Sanfte und ruhige Bewegungen sowie Vorwärtsbeugen nähren und schonen unser Energiepotenzial in dieser Jahreszeit.
Ernährungstechnisch sorgen salzige Nahrungsmittel, die viele Mineralstoffe liefern für Balance, z. B. Seefisch, Algen, Sushi, Meersalz, Miso oder Sojasoße. Daher in dieser Zeit auf Proteine, Kohlenhydrate, warmes Gemüse setzen. Kaltes und Rohes meiden. Gut zum Wärmen von innen ist auch eine Tasse Tee, vorzugsweise indischer Gewürztee oder einfach nur warmes Wasser.
Noch ein Tipp von mir als Apothekerin: auf ausreichende Vitaminversorgung- im speziellen Vitamin D- achten und diese eventuell mit Nahrungsergänzungsmitteln zuführen!

Yoga Petra
Yogabild
108 Sonnengrüße 21.12.2015
Maurice
Kims in Graz
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