Als ich im Jänner 2015 ein paar Tage in Hongkong war, habe ich dort mitten in der Stadt am hektischen Times Square eine Hot Yoga-Flow- Einheit in einem Yogastudio besucht. Eine neue Erfahrung für mich. Es war intensiv und spannend. Und einfach wirklich sehr schweißtreibend- okay, das war zu erwarten ;-)
Nach der Einheit habe ich Yogalehrer Maurice Mettler zu einem kleinen Interview gebeten. Es hat mich interessiert, was einen Amerikaner als Yogalehrer nach Hongkong verschlägt:

 
 
Maurice, von wo kommst Du ursprünglich?
Aus Santa Monica, Kalifornien.
 
Seit wann arbeitest Du als Yogalehrer?
Seit 10,5 Jahren. Seit 9 Jahren lebe ich in Hongkong.
 
Wie bist Du nach Hongkong gekommen?
Den ersten Kontakt mit Pure (=das Yogastudio als Teil einer Kette, in dem Maurice arbeitet) hatte ich in einem Ashram in Indien, dort habe ich zwei Lehrer von Pure kennen gelernt. Nach meiner Rückkehr bekam ich einen Anruf, ob ich nach Hongkong kommen möchte, um zu unterrichten- 6 Wochen später war ich da. Ich arbeite aktuell in zwei Pure- Studios in Hongkong.
 
Arbeitest Du hauptberuflich als Yogalehrer?
Ja, hier in Hongkong arbeite ich ausschließlich als Yogalehrer. Bevor ich meine Yogaausbildung gemacht habe, war ich in den USA 14 Jahre lang als Designer für Herrenkleidung tätig.
Ich erinnere mich, dass ich zum ersten Mal mit Spiritualität in Berührung kam, als mir der Hilfskellner in meinem Stammrestaurant das Wort „Chi“ erklärte… Ich begann, Bücher zu lesen. Und dann sagte ein Trainer zu mir, ich solle mit Yoga beginnen. Ich besuchte einige Hot-Yoga Klassen, welche aber mir vom Ausführungsstil nicht wirklich gefielen, aber ich machte trotzdem weiter. Dann wechselte ich zu Vinystyle- Yoga, welches viel besser zu meinem Temperament passte, da ich von Haus aus schon ein hitziger  Typ bin.
 
Du unterrichtest Hot Yoga in Hongkong- bei wieviel Grad Raumtemperatur wird hier geschwitzt?
Bei Hot Flow Yoga, den ich hier in Hongkong unterrichte haben wir „nur“ ungefähr  36 Grad im Raum, im Vergleich zum klassischen Bikram- Yoga mit 42 Grad also nicht allzu heiß. Der Grund ist, dass man sich in dieser Einheit mehr bewegt und die Positionen nicht lange statisch gehalten werden. Dadurch ist die Kreislaufbelastung höher, da wären 42 Grad einfach zu belastend.
 
Welche Asana hast Du am liebsten?
Ich denke das gedrehte Dreieck. Und Armbalances.
 
Und welche magst Du nicht?
Das gedrehte Dreieck…  (lacht)
 
Welche Pläne hast Du für die Zukunft?
Im Moment passt alles für mich… ich unterrichte gerne hier, Hongkong ist eine großartige Stadt und ich bin gleich in der Nähe von Tokio, Bangkok oder Taipeh- alles tolle Städte.
 
 
Originally from Santa Monica, California, Maurice designed men's clothing for 15 years in New York and in Southern California. Fortunately he was directed by his elite fitness trainer to give yoga a try to relieve his issues with major anxiety caused from the stress of his professional life.

Maurice considers himself truly blessed to have studied with Saul David Raye in Santa Monica and Yogi Vishvketu in Rishikesh, India. Inspired by these two great souls, he took his first steps to change his life. Maurice became enthralled with the philosophy of yoga as a way of living and has been practising since 1997. He opened his mind and with his teachers' guidance, found a practice that was suitable to his temperament. This way of practising allowed Maurice to find the courage and clarity to create a lifestyle more suitable to his dreams and desires.

Maurice has completed training in and continues to be a student of Thai Yoga Therapy (Thai massage), Ayurveda (the science of Indian medicine), Hatha Yoga (the yoga of sun and moon) and Vinyasa Flow Yoga (a yoga of tempo and rhythm interconnected by the breath). All four modalities he incorporates into his teaching. Maurice hopes to create a space of exploration and potential transformation for the student in each class.
 

Yoga Petra
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