Im April 2014 war Alexey Gaevskij für ein paar Workshops in Graz und hat sich für ein kleines Interview zur Verfügung gestellt.
Alexey ist gebürtiger Kasache und mit zehn Jahren nach Deutschland gekommen. Er ist Yogalehrer im Frankfurter Inside Yoga Studio, wo er auch die Yogateacher- Trainigs begleitet. In der Yogateacher- Ausbildung, welche ich 2011 in Wels absolviert habe, hat er ebenfalls zwei Module geleitet- wir bekamen damals von ihm den Spitznamen "die Hühner", weil wir- angeblich- immer so viel durcheinander "gegackert" haben ;-)
Sein Yogaunterricht ist frisch, unkonventionell und irgendwie "anders".
 
Yoga Yo`self: Lieber Alexey, seit wann machst Du Yoga?
 
Alexey: Da war ich 18 Jahre alt. Mit dem Kampfsport (Anm.: Taekwondo) habe ich mit 10 Jahren begonnen, kurz nachdem ich nach Deutschland gekommen bin, das war 1997.
 
Yoga Yo`self: Warum wurdest Du Yogalehrer, was hat Dich daran fasziniert?
 
Alexey: Das Faszinierende war für mich das Faszinieren! Das Faszinieren der Teilnehmer, sie zu inspirieren, eine Message zu transportieren, aber auch mich selbst zu verwirklichen- mich meiner Natur entsprechend auf der Bühne zu präsentieren, das liegt mir im Blut, das macht mir Spaß- da verfliegt die Zeit.
 
Yoga Yo`self: Was ist Deiner Meinung nach wichtig, um ein guter Yogalehrer zu sein?
 
Alexey: Selbstsicherheit,  Spaß an Inspirieren, ein guter Yogalehrer sollte ein guter Motivator sein und die Teilnehmer mitreißen können. Die Message sollte funktionell gut verpackt an den Kunden gebracht werden, auch das ist essentiell.
 
Yoga Yo`self: Gibt es eine Erinnerung an einen peinlichen Moment im Yogaunterricht?
 
Alexey: (muss etwas länger nachdenken…) Äh, peinlich war, als ich von einer Dame dachte, sie sei schwanger und ich sagte zu ihr, sie braucht den Nabel nicht nach innen zu ziehen wegen dem Baby- sie war aber leider nicht schwanger…. Das war das Peinlichste.
 
Yoa Yo`self: Welches ist Dein aktuelles Lieblingsasana?
 
Alexey: Der Skorpion!
 
Yoga Yo`self: Woher holst Du Dir Inspirationen für Deinen Yogaunterricht?
 
Alexey: Von überall! Manchmal im eigenen Training, manchmal wenn ich selbst unterrichte und ich sehe etwas an den Teilnehmern, oder auch wenn ich an Einheiten von anderen Lehrern  teilnehme.
 
Yoga Yo`self: Welche Ziele hast Du für die nächste Zeit?
 
Alexey: Weiterhin Spaß an meiner Arbeit haben, eine gesunde Mischung an Ehrgeiz und Spaß an meiner Arbeit zu behalten- die seriöse Seite vom Yoga oder Kampfsport, die Philosophie und auch dass man das Ganze spaßig verpackt. Ich möchte mit Humor weiterhin durchs Leben gehen. Und: ich möchte weiterhin öfters hören: „So hab ich Yoga noch nie erlebt!“  Das bekomme ich witziger weise ganz oft zu hören. Leute kommen nach der Stunde zu mir und sagen, dass sie jetzt auf einmal Lust haben, Yoga zu machen. Das ist auch eines meiner Ziele!
 
Yoga Yo`self: Was liebst Du an Österreich?
 
Alexey: (lacht) Ich mag das „Touchige“ an den Leuten, ich finde die Österreicher haben weniger Berührungsängste als die Deutschen, Ihr seid sehr herzlich.
 
Dankeschön für das Interview! Bis bald!
 
Für alle, die mehr sehen wollen: Hier ein Video mit Alexey:
http://www.youtube.com/watch?v=bp689SxeO6I
 

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