Am 21.12.2015, pünktlich zur Wintersonnwende, hat sich eine Gruppe motivierter Yoginis und Yogis in Bad Erlach zusammengefunden, um 108 Sonnengrüße zu praktizieren. Dabei wurde auch fleißig gespendet- die Summe von 210€ kam dem Sterntalerhof zugute, wo schwerkranke Kinder und deren Familien betreut und auf ihrem letzten Lebensweg begleitet werden.
108 Sonnengrüße werden traditionell zur Sonnwende praktiziert- die Wintersonnwende ist der perfekte Zeitpunkt, um das alte Jahr gedanklich Revue passieren zu lassen und abzuschließen und gleichzeitig das neue Jahr willkommen zu heissen. In Indien gilt die Zahl 108 als heilige Zahl. Eine indische Gebetskette hat zum Beispiel 108 Perlen, so oft werden Mantras bei Meditationen wiederholt. Durch das ständige Wiederholen des Sonnengrußes entsteht ebenso eine Meditation, nur eben in Bewegung. Diese Abfolge an Bewegungen belebt Körper, Geist und Seele.

Klicke hier auf den Link zum Film:

https://youtu.be/NI2Pyu8NDzU
 
 

108 Sonnengrüße 21.12.2015

Umkehrhaltungen sind Positionen, in denen sich die Füße höher befinden als das Herz. Sie sind oft eine kleine Herausforderung für die Yogateilnehmer. Im übertragenen Sinn bedeuten sie, sich die Welt mal aus einer anderen Perspektive anzusehen. Aber wenn die Welt plötzlich Kopf steht, verliert man leicht die Orientierung. 

Was passiert auf physiologischer Ebene? Es kommt zu einer Entlastung der Venenklappen und gleichzeitig zu einer besseren Durchblutung des Gehirns. Das Herz muss stärker pumpen, somit wird die Herzmuskulatur und somit das Herz- Kreislauf- System gestärkt. Die Umkehrung der Schwerkraft sorgt für eine Art Facelift, da frische Nährstoffe und Sauerstoff vermehrt zum Kopf hin fließen. Manche Yogis behaupten sogar, aus demselben Grund werden die Haare nicht so schnell grau oder gewinnen sogar ihre ursprüngliche Farbe zurück. Kann man mit diesen Asanas etwa den Alterungsprozeß verlangsamen? Angeblich soll regelmäßiges Üben der Faltenbildung entgegenwirken!

Was passiert auf mentaler Ebene? Wenn es im Yoga Unterricht an die Umkehrhaltungen geht, stellen sich bei vielen Schülern gemischte Gefühle ein. Von Angst über Unsicherheit bis zu Ablehnung, vielleicht aber auch Aufregung und Freude… Irgendwie auch verständlich: in unserer „natürlichen“ Position mit den Beinen fest auf dem Bodenfühlt man sich viel sicherer und man hat ein Gefühl von Kontrolle. Es kostet etwas Mut und Überwindung, in Haltungen wie Handstand oder Unterarmstand zu gehen, aber gleichzeitig macht es Spaß, zu experimentieren und den Schritt raus aus der Komfortzone zu wagen. Damit wird das Selbstvertrauen gestärkt, ebenso die Konzentration. Umkehrhaltungen können bei Schlafstörungen helfen und sie erweitern den spirituellen Horizont – man sagt, alte Muster lösen sich und werden durch neue ersetzt.

Den klassischen Kopfstand unterrichte ich aus Sicherheitsgründen nicht, aber wenn mit einem Kopfstandhocker geübt wird hat man eine gute Möglichkeit, den Kopfstand "fliegend", also ohne Druck auf die Halswirbelsäule, zu praktizieren. Hier ein paar Fotos einiger mutiger Yoginis und Yogis aus meinem Fortgeschrittenen- Kurs im November 2015

Manche von Euch, die noch keine aktiven Yogis sind, denken sich vielleicht manchmal: was machen die eigentlich alles so beim Yoga? Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten... Yoga kann Vieles sein. Vor allem Bewegung. Aber dann auch wieder Stille. Ernst und Spaß. Anspannung und Entspannung.
Ich "brauche" Yoga mittlerweile regelmäßig, auch im Urlaub ist meine Yogamatte mit dabei. Mein Körper verlangt danach. Mein Geist verlangt danach. Es geht nicht um Perfektion. Es geht um den Spaß an der Sache und Wohlfühlen. Hier ein kleines Yoga-Potpourrie, entstanden auf Korsika im Sommer 2015:

 

Hier der Link zum Film : https://youtu.be/HT4bCqhDpnU

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