Vielleicht hast Du Dir schon öfters im Yogaunterricht gedacht, warum gibt der Yogalehrer so genaue Anweisungen zu den Ausführungen der Positionen? Ist das wirklich so wichtig? 
 
In meinem Verständnis ist eine saubere Technik, eine präzise Ausrichtung in den Asanas wesentlicher Bestandteil eines fundierten Yogaunterrichts. Warum? Yoga soll Deinem Körper gut tun und Dich von Schmerzen befreien. Bei unkorrekten Ausführungen kann es allerdings zu Problemen mit Gelenken oder Muskeln/Fascien und auch Verletzungen kommen. Die exakte Ausrichtung des Körpers unterstützt also die positiven Effekte des Yoga.
Yogi B.K.S Iyengar (1918-2014) sagte, dass eine Asana einer korrekten Ausführung mit Präzision und Achtsamkeit bedarf. Iyengar hat als Unterstützung auch verschiedene Yoga-Props, also Hilfsmittel wie Blöcke, Gurte,…verwendet.
Nicht jeder Körper ist gleich, es gibt daher kein perfektes Schema, keine Schablone, die für jeden für uns passt, aber es gibt die optimale Ausrichtung für Deine persönliche Endpose. Dein Yogalehrer kann Dir mit gezielten Berührungen, Handgriffen oder auch nur Anweisungen dabei helfen. Das ist der große Vorteil, wenn Du mit einem erfahrenen Lehrer übst.
Präzision erfordert eine unvoreingenommene, direkte Wahrnehmung sowie physische und mentale Konzentration. So werden Körper, Atem und Bewusstsein im Hier und Jetzt verankert. Präzision steigert auch die Achtsamkeit. Unser Geist eilt oft dem Moment voraus. Atemübungen und die Asanapraxis verhelfen dazu, ganz im Moment zu sein. Beim Yoga kommt es zu einem komplexen Zusammenspiel an Muskeln, Sehnen und Fascien, der Regulierung der Drüsen, der Beruhigung und Kräftigung des Nervensystems bis hin zur Erweiterung des Bewusstseins. Yoga muss nicht an der Kante Deiner Yogamatte enden. Nach einer stimmigen Übungsfolge stellt sich während der Schlussentspannung für gewöhnlich ein Zustand körperlicher Ausgeglichenheit und geistigen Friedens ein, ein Zustand, der meist auch für länger anhält….
 

Yoga Petra

 

Du bist nie zu alt, zu dick oder zu ungelenkig, um Yoga zu praktizieren
 
Es gibt keinen idealen Yogakörper. Okay, vielleicht hat ein junger, schlanker, sportlicher Mensch gewisse Vorteile, aber JEDER kann zum Yoga kommen und in seinen Möglichkeiten üben. Fast jede Asana lässt sich modifizieren und dazu gibt es auch Hilfsmittel wie Blöcke, Sitzpolster oder Yogagurt. Einzig schwerwiegende medizinische Gründe gibt es, wegen derer man - zumindest für eine gewisse Zeit- nicht zum Yoga kommen sollte. Das wären z.B. akute Bandscheibenprobleme, starker Bluthochdruck, Glaukom oder auch Fieber…
 

Du bist Anfänger? Schön! Geniesse die Zeit!
 
Sei Dir bewusst: es könnte sein, dass Du vor allem zu Beginn rasch an Deine Grenzen stosst. Das ist auch gut so, denn es zeigt Dir, wo das größte Entwicklungspotential liegt. Geniesse die Zeit und vertraue darauf, dass Du mit regelmäßigem Üben Schritt für Schritt weiterkommen wirst. Sei geduldig mit Dir und vor allem achtsam. Und immer schön lächeln..!
 
 

Es geht nicht um das Aussehen, sondern wie es sich anfühlt
 
Es geht nicht darum, ob die Frisur sitzt oder die Hose die neueste Yogapant vom Kultlabel xy ist. Wenn es Dir gefällt, spricht aber auch nichts dagegen. Das Wichtigste ist aber, dass Du Dich wohlfühlst. Die Kleidung soll vor allem funktionell sein und jede Bewegung mitmachen. Ausschlaggebend ist: was sagt Dein Inneres? Spüre, welche Gefühle Yoga in Dir weckt! Fühlst Du Dich ruhiger, gelassener oder energetisiert? Perfekt, so sollte es sein!
 

Die Stundeninhalte können völlig verschieden sein
 
Eine heisse, sehr anstrengende Einheit, in der der Schweiß fliesst oder eine ruhige, meditative Einheit? Was ist Yoga? Alles ist Yoga! Wie das Leben auch kann mal Yang, dann wieder Yin überwiegen. Alles hat seine Berechtigung und seinen Sinn. Manchmal sind wir mit Vollgas unterwegs, müssen beruflich und privat viel managen und die Welt scheint sich ganz schnell zu drehen. Dann wieder überwiegt Ruhe und Langsamkeit. Deshalb hat auch im Yogaunterricht alles seinen Stellenwert. Und wer in meine Yogastunden kommt , der weiß: es gibt immer wieder mal kleine Überraschungen ;-)
 
 

Die Atmung ist genau so wichtig wie die Asana- Praxis
 
Auch wenn Atemübungen vielleicht nicht so spannend sind, wie die körperliche Praxis oder Du vielleicht das Gefühl hast, „nichts“ zu tun während Pranayama: Atemtechnik ist das A und O des Yogi. Ohne die „richtige“ Atmung ist die Energie blockiert. Durch die Verbindung des Atems mit den Asanas kann die maximale Wirkung erst entstehen. Also: nicht die Luft anhalten und den Atem achtsam fließen lassen!
 

Du musst keine besonders komplizierten Asanas können, um ein „richtiger Yogi“ zu sein
 
Es gibt im Yoga eine Unzahl an herausfordernden Positionen, viele davon brauchen jahrelange Übung und setzen auch ein gewisses Maß an Beweglichkeit und Kraft voraus. Du musst nicht, Du darfst üben. Schwerer heisst nicht unbedingt besser.  Also ärgere Dich nicht, weil das eine oder andere Asana nicht gelingt- vielleicht übst Du erst zu kurz oder nicht häufig genug. Übung macht den Meister. Und viele Asanas erscheinen sooooo schwierig, solange man sie nicht beherrscht. Und wenn man dann lange genug geübt hat und sie kann, ist alles plötzlich ganz leicht ;-)

Yogabild

Meine Reise nach Kapstadt war toll, die Energie ein Traum! Yogieren kannst Du überall. Aber mit diesem Ausblick auf den Tafelberg und das Meer gepaart mit der Sonnenuntergangsstimmung waren es sehr, sehr besondere Momente 

Hier kannst Du das kleine Video meiner Yogapraxis in Kapstadt ansehen: 

Bitte klicke auf den Link:

https://www.youtube.com/watch?v=_W8sOtqzm9k
 

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